Ullaa Dieker Heilpraktikerin
Sitemap Ullaa Dieker      Berlin-Schöneberg und Falkensee      Terminvereinbarung unter 03322 12 15 585     oder mobil 0152 559 68 770    oder    ullaa.dieker(at)web.de Sitemap Copyright Ullaa Dieker Hochsensibilität als Gabe  		   Daten zu Abendveranstaltungen unten  Hochsensible haben ein intensives Empfinden und Erleben. Durch ihre verstärkte Reizaufnahme  (tiefer, intensiver und detaillierter) verarbeiten sie in ihrem Gehirn ein Mehrfaches von dem, was an Eindrücken in den Gehirnen „normaler” Menschen verarbeitet wird. Mit small talk können sie  meist nichts anfangen und haben möglicherweise starke Reaktionen  auf Medikamente, Alkohol und Koffein sowie Anfälligkeiten für Stress,  Leistungsdruck und Zeitknappheit. Betitelt werden sie oft als zart be- saitet, dünnhäutig, überempfindlich und vieles andere mehr.   Aufgrund der Reizüberflutung sind für Hochsensible Aus- und Ruhezei- ten überlebenswichtig. Ich kenne das als ein tiefes in mich Hineinsin- ken und oft ergibt sich in dieser Phase das Hochkommen / Erkennen  neuer Sichtweisen und Lösungen.  Die Qualitäten, die eine Hochsensibilität mit sich bringt, werden oft  nicht gesehen. Diese sind u. a. (teilweise aus Wikipedia)  	detailreiche Wahrnehmung 	hohe Begeisterungsfähigkeit, sehr vielseitige Interessen 	sehr ausgeprägtes Langzeitgedächtnis 	psychosoziale Feinwahrnehmung, damit einhergehend oft hohe psychosoziale Reife 	Befindlichkeiten, Stimmungen und Emotionen anderer Menschen werden leichter und  	detaillierter erkannt 	stärker beeinflussbar durch Stimmungen anderer Menschen 	ausgeprägtes intuitives Denken 	sie lassen sich nicht abspeisen, wenn sie nicht das Gefühl von Stimmigkeit haben 	langer emotionaler „Nachklang“ des Erlebten 	Denken in größeren Zusammenhängen / Perspektiven 	sie können viele Dinge gleichzeitig erfassen und wollen sie tief ergründen 	und können komplexe Aufgaben erfüllen 	sie wollen Dinge “erkennen”, “erfühlen”, wissen und wachsen 	den Sinn des Lebens zu erkennen und danach zu leben, ist ihnen wichtig 	ausgeprägter Altruismus, Gerechtigkeitssinn und hoher moralischer Anspruch 	Ästhetik- und Harmoniebedürfnis (kein unter den Teppich kehren), Gewissenhaftigkeit 	Intensives Erleben von Kunst und Musik 	Perfektionismus (wenn etwas für sie nicht stimmt, erleben sie das viel stärker) 	meist vielschichtige komplexe und stabile Persönlichkeit, wenn gesund entwickelt  und sind nicht bei jedem gleich ausgeprägt.  Als Hochsensible und hochbegabte Empathikerin1) habe ich einige Jahrzehnte zum Thema Hoch- sensibilität Erfahrungen gesammelt, viel gelesen und Forschungen angestellt. Es gibt weitere Kom- binationen, auf die ich hier nicht eingehe, wie Hochsensible/Scanner und Hochsensible/andere Hochbegabungen.  Dabei haben sich für mich folgende Punkte als lebenserleichternd herausgestellt:  1. Körpergefühle wahrnehmen Ein gutes Empfinden für meine eigenen Körpergefühle zu haben hilft mir, klarer feststellen zu  können, wenn etwas Neues oder Fremdes zu mir kommt. Über die gefühlte Veränderung als  Hinweis kann ich dann zeitnah reagieren. Manchmal heißt das auch, dass ich das erforschen  muss. Wenn ich genau weiß, wann das neue Gefühl eingetreten ist, kann ich aus meinem Le- bensumfeld zu genau der Zeit meistens gute Rückschlüsse ziehen. Und mit Übung und Zeit und manchmal auch Unterstützung von außen gelingt das immer besser.  Sicherlich gibt es viele Methoden, die eigenen Körpergefühle gut kennen zu lernen. Mir hat Shiatsu mit Selbsterfahrung dabei sehr weiter geholfen.   2. den eigenen Raum wahrnehmen können Meinen eigenen Raum und meine eigene Schwingung wahrzunehmen und ein beständiges Bewusstsein dafür zu haben, bedeutet auch,  den Raum und die Schwingung anderer Menschen als einen Raum  wahrnehmen zu können, der nicht meiner ist. Die Atemraumarbeit  nach Jack Lee Rosenberg hat mir dabei geholfen. Als mir das nicht  ausreichte, habe ich erfolgreich mit weiteren Schwingungsräumen  experimentiert. Treffe ich auf Schwingungen, die Resonanzen bei mir auslösen,  kann ich das über mein Körper-/ Raum-/ Schwingungsbewusstsein  erfühlen/erkennen und so damit weitergehen. Oft geht es dann  bei Punkt 3 weiter.   3. Schattenarbeit und mich selbst voll und ganz annehmen, wie ich gerade bin Immer wieder ist ein entspanntes und Kräfte erhaltendes Umgehen mit bestimmten Situationen  nicht möglich, weil eingeschliffene Verhaltensweisen oder Denkmuster aus vergangenen Zeiten  (die vielleicht in der Kindheit einmal überlebenswichtig waren) oder auch schlimme Erfahrungen dazwischen funken. Hochsensible nehmen viel wahr und kommen so viel schneller in Situationen, die sie mit ihren Schatten konfrontieren. Manchmal kann ich den Grund alleine nicht erkennen. Dann brauche ich jemanden, der mich da- bei unterstützt. Auch hier gibt es viele Unterstützungsmöglichkeiten von guten Freunden bis zu Menschen, die dies beruflich anbieten. Für mich hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn diese  Menschen eine integrale Sicht auf die Welt haben. Auch hat mich der positive Glaubenssatz „Ich bin völlig in Ordnung” oft gestresst, weil ich dann  sofort perfekt sein wollte. Ich habe ihn dann erweitert in: „Ich bin völlig in Ordnung, so wie ich  gerade jetzt bin auf meinem Weg.” So können sowohl mein Unterbewusstsein als auch mein kla- res Denken entspannen.   4. Distanz und Nähe Distanz wird oft als etwas Schlechtes verstanden, Nähe manchmal auch. Eine gesunde Distanz  und eine gesunde Nähe sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und zudem noch situations- abhängig. Für Hochsensible ist es besonders  wichtig, diese Bedürnisse zu erkennen und  ihnen Raum zu verschaffen. Nähe kann nur entstehen, wenn beide das  wollen und auch zulassen können. Und bei  einer gesunden Distanz kann ich ganz aus  einer Beziehung heraustreten, wenn das  gerade gut und richtig für mich ist. Dann  kann ich mich ohne Schuldgefühle dem wid- men, was mich gerade interessiert, egal, ob  es ein Hobby, die Unterhaltung mit anderen  Menschen oder etwas anderes ist.  Ein Anhaltspunkt für gesund ist, dass ich meine Energie halte und im günstigen Fall steigere.  Wenn ich so wieder in die Nähe gehe -sofern ich sie haben möchte-,  kann ich genährt wieder in Kontakt gehen und bringe etwas Be- lebendes in den Kontakt ein.  Das setzt ein Gegenüber voraus, das damit umgehen kann. Wenn  mein Bedürfnis nach Distanz mit dem Nähebedürfnis meines Ge- genübers kollidiert, kann ich darüber reden und mich erklären,  mein Gegenüber anhören. Oft geht das und es gibt Lösungen,  aber es ist auch möglich, dass ich feststelle, dass ich dauerhaft  Energie bei bestimmten Begegnungen verliere. Wenn ich dann  nichts finde, was ich bei mir wachstumsorientiert verändern  kann oder was mein Gegenüber (für sich) wachstumsorientiert  verändern möchte, ist das für mich ein Grund, diese Beziehung  zu beenden.  Ein gutes Miteinander und Sich-Begegnen beinhaltet für mich  einen Energiezuwachs, selbst wenn es um Themen geht, bei denen wir nicht der gleichen Meinung  sind.   5. Stille-Meditation Mitten in all diesen vielen Eindrücken und Wahrnehmungen  in die Stille gehen zu können und in die Anbindung mit etwas  Größerem zu gehen, kann etwas Beruhigendes und Erdendes  haben. Dies will geübt sein und braucht regelmäßige Praxis.  Erfahrungsgemäß gelingt dies leichter in einem Feld von Me- ditationen mit anderen Menschen als Gruppe.   6. Spiral Dynamics  Spiral Dynamics halte ich aus verschiedenen Gründen für wichtig: Zum einen war es für mich als Hochsensible wichtig zu erkennen, dass ich in einigen Entwick- lungslinien zwar schon viel erreicht hatte, in anderen Bereichen aber noch gut entwicklungsfähig  (ich drücke das gerne positiv aus) war. Durch dieses nach außen hin ungleichmäßige energetische  Erscheinungsbild war ich für einige meiner Gegenüber wahrscheinlich schwer einschätzbar und  das hat sie sich zurückziehen lassen, was dann möglicherweise zu einer Kette von Fehlinterpre- tationen geführt hat. Und, und, und ….. . Und zum anderen möchten die Empathiker ihr Wissen ja gerne weitergeben, weil sie wollen, dass es den Anderen gut geht. Das geht aber schief, wenn der oder die andere das nicht hören will.  Menschen haben unterschiedliche Welt- oder Glaubensbilder und wenn wir etwas sagen, was da  nicht hineinpasst, erhalten wir nicht selten eine prompte Ablehnung. Orientieren wir uns an den Bedürfnissen und den Lebenseinstellungen unseres Gegenübers und sprechen in der dazu passenden Sprache und Gedankenwelt, ist  die Wahrscheinlichkeit, willkommen zu sein, viel größer. Als Hoch- sensible sollte uns das möglich sein, wenn wir das entsprechende  Werkzeug dazu haben. Hier sind die Spiral Dynamics eine gute Landkarte, um ein besse- res Verständnis zu entwickeln. Für viele Hochsensible ist es ein  Meilenstein, zu hören, dass es andere Hochsensible gibt und man  nicht „unnormal” ist. Die Spiral Dynamics haben bei mir ein ähnli- ches Aha!-Erlebnis ausgelöst, weil ich auf einmal verstand, warum  bestimmte Situationen genau so verlaufen sind. Und ich konnte  besser erkennen, was mein Anteil und was fremde Anteile sind und  was ich an mir und meinem Umgang mit meinen Mitmenschen und  meiner Umwelt bisher noch nicht entwickelt hatte. Eine Beschreibung der Spiral Dynamics würde diesen Beitrag zu lang machen, daher verweise ich  auf Literatur, Internet oder auch auf meine Seite http://ullaadieker.de/spiraldynamics.htm    7. Übungssettings Als Empathiker verfügen wir über die eine oder andere oder auch viele Fähigkeit/en. Ohne Rückmel- dungen durch andere Menschen, die dafür offen sind und/oder damit umgehen können oder auch  nicht, erkennen wir unsere Fähigkeiten nicht immer als Qualität oder überschätzen uns auch. Immer wieder nutze ich die Gelegenheit, wenn ich andere Menschen mit besonderen Fähigkeiten  treffe, mich mit diesen über meine Wahrnehmungen auszutauschen. Auch wenn der eine „sieht” und die andere „hört” und der Dritte noch anders „wahrnimmt” gibt es bei gesundem Erkennen gleiche Erkenntnisse. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Und! In Übungssettings kann geübt werden, die eigenen Wahrnehmungen in einer Form auszudrücken,  mit der das Gegenüber umgehen kann, sind also ein Realitätscheck.   Egal, ob hochsensibel oder nicht:  Jeder hat den einen oder anderen Punkt mehr oder weniger entwickelt und kann sich anschauen, wo  er oder sie Entwicklungsmöglichkeiten hat.  Für Hochsensible ausschließlich auf der Sinneswahrnehmungsebene, die leicht überflutet sind, halte  ich die Punkte 1 und 2 mit Körper- und Raumwahrnehmungsfähigkeiten und 4, Distanz und Nähe, für  das Wichtigste.  Als Hochsensible und zusätzliche Empathikerin waren und sind für mich alle sieben Punkte für ein  kraftvolles und erfülltes Leben wichtig.  Lasst uns unsere Talente in die Welt bringen.   1)Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer ande- ren Person zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie gehört auch die Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel  Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpulse. Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung; je offener man für seine eige- nen Emotionen ist, desto besser kann man die Gefühle anderer deuten. Empathie spielt in vielen Wissenschaften eine funda- mentale Rolle, von der Kriminalistik über die Politikwissenschaft, Psychotherapie, Psychologie, Physiologie, Pädagogik, Philo- sophie, Sprachwissenschaft, Medizin und Psychiatrie bis hin zum Management oder Marketing. 							 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Empathie  dazu meine Artikel im SEIN: https://www.sein.de/brandenburg/hochsensibilitaet-lasst-uns-unsere-talente-in-die-welt-bringen/ https://www.sein.de/brandenburg/spiral-dynamics-andere-menschen-und-sich-selbst-besser-verstehen/    Abendveranstaltung:  Vortrag und Austausch für und mit hochsensiblen EmpathikerInnen  Hochsensible Empathiker möchten ihre Erkenntnisse gerne weitergeben, weil sie wollen, dass es den anderen gut geht.  Das geht aber schief, wenn der oder die Andere das nicht hören will. Menschen haben unterschiedliche Welt- oder Glau- bensbilder und wenn wir etwas sagen, was da nicht hineinpasst, erhalten wir nicht selten eine prompte Ablehnung. Orientieren wir uns an den Bedürfnissen und den Lebenseinstellungen unseres Gegenübers und sprechen in der dazu  passenden Sprache und Gedankenwelt, ist die Wahrscheinlichkeit, willkommen zu sein, viel größer. An diesem Abend werden wir uns darüber austauschen und wenn gewünscht, dies mit Feedback üben.  Datum: 		  Zeit: 			 Ort: 			14612 Falkensee  Info/Anmeldung:	03322 12 15 585 (am Veranstaltungstag bitte nicht auf AB)  0152 559 68770 oder ullaa.dieker(at)web.de  		      Copyright Ullaa Dieker Copyright Ullaa Dieker  Copyright Ullaa Dieker  Copyright Ullaa Dieker  Copyright Ullaa Dieker  Copyright Ullaa Dieker